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Das Friedensmuseum konnte Anfang Oktober besondere Gäste begrüßen: Die "Frenn vun Resistenzmusée", der Freundeskreis des "Musée National de la Résistance et des Droits Humains" aus Esch in Luxemburg. Der 2. Vorsitzende Volker Thehos ließ es sich nicht nehmen, die interessierte Besuchergruppe durch das Friedensmuseum zu führen . Dabei berichtete er auch über die Herausforderungen, in einem historischen Festungsmonument ein Museum zu betreiben.
Der Erpeler Bürger Leo Baur hat 1917/18 ein Foto vom Bau der Rheinbrücke aufgenommen. Nun übergab sein Enkel dieses und weitere so noch nicht bekannte Fotos aus dem Jahr 1918 dem Archiv des Friedensmuseums.
Weltmädchentag 11.10.26
Plan International stärkt Mädchen weltweit, damit sie selbstbestimmt leben und die Welt um sich herum aktiv mitgestalten können. Auf Initiative der Kinderrechtsorganisation haben die Vereinten Nationen (UN) den 11. Oktober 2012 erstmals als Weltmädchentag ausgerufen. Seitdem nimmt Plan International den UN-Tag jedes Jahr zum Anlass, weltweit auf die Rechte von Mädchen aufmerksam zu machen.
Zu diesem Zweck erstrahlen in ganz Deutschland bekannte Gebäude, Denkmäler und Wahrzeichen in Pink, unter anderem der Europaturm in Frankfurt, das Schloss in Oldenburg oder das Volksparkstadion des Hamburger SV.
Auf Initiative der Plan Aktionsgruppe Bonn-Rhein/Sieg wird auch das Friedenmuseum Brücker von Remagen am 11. Oktober von Einbruch der Dunkelheit bis Mitternacht angestrahlt. Das kräftige Pink der Aktion hat eine starke Signalkraft und soll „Lebensfreude und Mut“ vermitteln.
Am 29. Juli durfte das Friedensmuseum Blake Evans, Enkel des texanischen Veteranen Edward Malouf begrüßen. Begonnen hat die Geschichte im März 1945 mit den Kämpfen um die Ludendorff-Brücke, an denen der 19jährige Edward teilnahm und die prägend für sein Leben waren. Als sein Sohn, Paul, in seinem Namen 1980 die ehemaligen Kampfgebiete besuchte, konnte dieser die Eröffnung des Friedensmuseums erleben und dokumentieren. Seine Fotos wurden zum Grundstein einer Mappe von Dokumenten, die Ed Malouf zusammenstellte, um seinem dringenden Appell zu Frieden unter den Völkern und internationaler Zusammenarbeit Nachdruck zu verleihen. Diese Mappe stellte er dann dem Museum zur Verfügung. Mit seinem Besuch festigte der Enkel, beeindruckt von der Arbeit des Museums, die Verbindung zwischen dem Friedensmuseum und der Familie des Veteranen.